Vorgehensweise bei der Archivierung langfristig inaktiver Caches

Ich werde häufig gefragt, wieso ich Caches in’s Archiv schicke, obwohl die Owner angekündigt haben, diese in Zeitraum „x“ wieder instand zu setzen. Häufig genug hat sich in der Vergangenheit dabei eben diese Ankündigung leider als nicht zutreffend herausgestellt und resultiert darüber hinaus in doppelter (=unnötiger) Arbeit für den Reviewer; muss er doch das Listing erneut aufrufen, feststellen daß nichts passiert ist, den Owner anschreiben ob sich noch etwas tut etc…

Ich möchte euch daher gerne einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise in Hinsicht auf die Archivierung langfristig inaktiver Caches geben. Der Prozess der Archivierung langfristig inaktiver Caches folgt dabei stets nach festen und für alle Owner gleichermaßen gültigen Vorgaben und Abläufen:

  • Nach drei Monaten der Inaktivität erfolgt über das Listing eine Benachrichtigung an den Owner mit Erinnerung an die ausstehende Wartung und Reaktivierung.
  • Damit einhergehend wird eine Frist von 14 Tagen zur Wartung, Instandsetzung und Reaktivierung gesetzt.
  • Mit der Erinnerung wird die Archivierung nach Ablauf der 14 Tage angekündigt.
  • Nach Ablauf der 14 Tage wird das Listing wie angekündigt archiviert.
  • Der Owner erhält mit Archivierung die Gelegenheit, das Listing innerhalb von weiteren drei Monaten zu warten, instand zu setzen und unter Einhaltung der aktuellen Richtlinien durch einen Reviewer wieder unarchivieren zu lassen.

Eine Abweichung von diesen Vorgaben ist aufgrund vorangegangener langfristiger Inaktivität und nicht zuletzt aus Gründen der Fairness gegenüber anderen Usern der Plattform nicht vorgesehen.

Diese Vorgehensweise mag im ersten Moment übertrieben streng wirken, allerdings kommt sie dem Bedürfnis der Cacher nach transparenter Arbeitsweise mit klaren Vorgaben der Reviewer entgegen. Zuguterletzt hilft sie, dem Anspruch an ein höchstmögliches Maß an aktuellem Datenbestand der Plattform geocaching.com gerecht zu werden.

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Ein Kommentar zu Vorgehensweise bei der Archivierung langfristig inaktiver Caches

  1. Geomoin sagt:

    Ich finde diese Vorgehensweise nachvollziehbar und vernünftig, zumal in begründeten Einzelfällen ja auch mal eine Überschreitung der Dreimonatsfrist möglich ist.

    Was ich leider nicht immer nachvollziehen kann (nicht nur bei den oben erwähnten Dingen), ist die uneinheitliche Vorgehensweise der Reviewer. Klar, auch Ihr seid nur Menschen und habt unterschiedliche Sichtweisen, gleichzeitig seid Ihr aber auch die Schnittstelle zwischen den Cachern und Seattle (und in gewisser Hinsicht auch noch den anderen [Un-]Beteiligten wie Kommunen, Behörden und Privatleuten). Und gerade weil die Reviewer von allen Seiten aus (mitunter argwöhnisch) beobachtet werden, wären homogene, einheitliche Handlungen und Sprechweisen sehr von Vorteil. Daß Reviewer A dem Owner nun zwei Wochen Zeit gibt, einen Cache zu warten, während Reviewer B nur eine Woche zugestehen mag, ist dabei eher von niedrigerer Relevanz.
    Soweit mein Senf dazu – ich denke aber, diese Problematik ist Euch durchaus bekannt und bewußt.

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